Im Westen

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Sri Chinmoys Ankunft in Amerika

Der 13. April ist für die Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika schon immer ein besonderer Tag gewesen. Denn an genau diesem Datum, vor über 200 Jahren, genauer am 13. April 1743, wurde in Virginia einer ihrer bedeutendsten Vorväter geboren. Ein Mann, der in seinem reichhaltigen und erfüllten Leben die Geschichte dieses vergleichsweise jungen Landes entscheidend prägen sollte: Der legendäre Politiker und vielseitig interessierte 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Thomas Jefferson.

Anstellung am Konsulat

Der überraschende Anruf

Genau zwölf Tage nach seinem ersten Eignungstest erhielt Chinmoy einen Anruf von der Sekretärin des Chefs der Pass- und Visaabteilung, Herrn Mehrotra. In diesem Anruf bestellte die Sekretärin Yvonne, die aus Jamaika in der Karibik stammte, Chinmoy ins Konsulat. Dieser ging natürlich davon aus, dass es sich hierbei um eine zweite Möglichkeit bezüglich des Tests auf der Schreibmaschine handeln würde.

Sri Chinmoys erster Vortrag

Sri Chinmoy hatte mehrere gute Freunde auf dem Konsulat. Einer davon war Ananda Mohan. Er arbeitete an der Information. Ananda Mohan und Chinmoy redeten gerne über Philosophie und Religion. Eines Tages kam die Einladung einer jüdischen Synagoge, die einen Redner zum Thema Hinduismus suchte. Ananda Mohan, ein hervorragender Kenner dieser Materie, bekam den Auftrag von seinem direkten Vorgesetzten Herrn Nirmaljit Singh diesem Anliegen der jüdischen Gemeinde nachzukommen.

Die große Persönlichkeit aus Indien

Eines schönen Tages wollte Surendra Mohan Ghosh, ein bedeutender indischer Politiker, dem Konsulat in New York einen Besuch abstatten. Und genau dies war auch das Problem. Denn wer im Konsulat konnte ihm mit dem notwendigen Charisma entgegen treten? Ihm, dem hochrangig dekorierten Politiker, der normalerweise ganz anderen Institutionen Besuche abstattete. Und oftmals kam es auch zu Beschwerden, wenn ähnlich bedeutende Regierungsbeamte nicht mit dem notwendigen Respekt bedacht wurden.

Schwierige Wohnverhältnisse

Sri Chinmoy verdiente anfänglich nur 230 Dollar im Monat. Mit diesem geringen Betrag musste er alle seine Kosten wie Miete, Kleidung, Nahrungsmittel und vieles mehr vollständig abdecken. Aus diesem Grund konnte er sich auch keine teure Unterkunft leisten und belegte deshalb, zusammen mit zwei Arbeitskollegen, eine eher kleinere Mietwohnung. Insbesondere sein eigenes Zimmer war außerordentlich winzig. Und auch Sri Chinmoys tägliche Mahlzeiten fielen nicht gerade üppig aus.

U-Bahn-Erfahrungen

Sri Chinmoy war in einer beschaulichen und naturbelassenen Umgebung aufgewachsen. Es gab kaum richtige Straßen, sondern hauptsächlich kleinere Wege und Trampelpfade. Moderne Verkehrsmittel waren eher unbekannt. Nun lebte er in einer der größten Metropolen der Welt, in New York City. Der Gegensatz zu seinem früheren Leben hätte kaum größer sein können!

Sri Chinmoys Liebe für Woodstock

Sri Chinmoys Ansprache an die Wände

Ida Patterson hatte Sri Chinmoy bereits im Ashram in Pondicherry kennengelernt. Im Dezember 1965 lud sie ihn deshalb nach Minneapolis ein, um dort Vorträge zu geben. Sri Chinmoy kam diesem Ansinnen gerne nach und verbrachte eine Woche in Ida Pattersons Apartment. Ida Patterson bereitete auch den ersten Vortrag Sri Chinmoys vor und versprach ihm, dass sehr viele interessierte Zuhörer kommen würden.

Sri Chinmoy in Puerto Rico

Das flüchtige Lächeln

Im Laufe der Zeit entwickelten viele Menschen ein enges Verhältnis zu dem immer noch jungen Sri Chinmoy. Einige von ihnen nahmen ihn sogar als ihren persönlichen spirituellen Lehrer an. Und das obwohl Sri Chinmoy nach wie vor ein ganz einfaches und bescheidenes Leben am Indischen Konsulat in New York führte. Doch diese Menschen sahen in dem jungen Bengalen eine große Tiefe und Weite und wollten deshalb seinen inneren und äußeren Anweisungen folgen. So auch eine seine Vermieterinnen.

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